Trauer

Ich bin tieftraurig. Ich fühle mit den Familien, die ihre Töchter und Söhne, ihre Mütter und Väter, Schwestern und Brüder verloren haben, brutal und unvorhersehbar herausgerissen und zerstört, die auf einmal stehen erhellt im Blitzschlag der Geschichte, in dem sie nie stehen wollten, um dann wieder zu versinken in einer Dunkelheit, schwärzer als jemals zuvor. Ein Tunnel, so lang wie ein Leben.

Macht weiter wie bisher, sagen diejenigen, die nur mit drei Bodyguards das Haus verlassen, lasst Euch den Spaß nicht verderben, sagen diejenigen, die davon profitieren. Wir müssen nichts fürchten außer der Furcht, sagte Franklin D. Roosevelt, und da ging es um noch mehr, da ging es um Krieg.

Doch für den Moment, die Toten bringt es nicht zurück, die Verletzten sind beschädigt, an Körper und Seele, unendliches Leid für so viele.

Ich fühle mit. Ich bin tieftraurig.

* anlässlich der Anschläge von Brüssel am 22.03.2016

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