8 Schritte für mehr Zutrauen (Ein Resümee)

Das Jahr 2017 geht zu Ende und damit auch mein Jahresprojekt „Zutrauen“. Zeit, ein Resümee zu ziehen.

So etwas fängt immer mit einem Rückblick an. Was war der Ausgangspunkt? Ich wollte untersuchen, was zu mehr Zutrauen führen kann in einer Welt, die ist, wie sie ist. Und über das Jahr habe ich in meinen Artikeln 8 Schritte vorgestellt, die individuelles Zutrauen wachsen lassen können. Hier möchte ich sie einmal zusammenfassen:

1. Reduziere die Flut der allgemeinen schlechten Nachrichten, die dich erreichen. Zutrauen – Information Overload

2. Strebe nach innerer Klarheit für dich selbst, indem du dir deiner Standpunkte, Gedanken und Gefühle klar wirst. Vertritt diese innere Klarheit auch nach außen. Zutrauen – Klarheit

3. Begib dich auf die Suche nach „dem Einen“, das Eine, das dich im tiefsten Inneren begeistert und antreibt. Im Japanischen heißt das „Ikigai“ – der Grund, warum ich morgens aufstehe. Zutrauen – Das Eine

4. Werde dir über deine eigenen Werte bewusst – sie leiten dich und dein Handeln und sind dein roter Faden im Leben. Wenn du sie nicht beachtest, machen sie sich unangenehm bemerkbar. Zutrauen – Werte

5. Bei aller Anstrengung und allem Tun, schaffe Raum für den glücklichen Zufall. Zutrauen – Serendipität

6. Stelle ab und an deine eigene Wahrnehmung in Frage. Versuche, die Perspektive zu wechseln. Zutrauen – Wahrnehmung

7. Miste aus, deine gegenständliche Umgebung, aber auch falsche Überzeugungen. Zutrauen – Ausmisten

8. „There is a crack in everything…“, vertrau darauf und werde aktiv. Zutrauen – There is a crack…

Ganz verschiedene Aspekte sind das und doch haben sie einen großen gemeinsamen Nenner: Sie hängen nicht ab von der Welt da draußen, ob sie gut ist oder schlecht, ob sie sich ändert oder bleibt, wie sie ist. All diese Schritte haben ausschließlich mit mir selbst zu tun, all diese Schritte sind eine Sache der Einstellung. Und jeder einzelne Schritt bedeutet Eigenverantwortung.

Das mag auf den ersten Blick eine große Bürde sein. Doch auf den zweiten Blick ist es eine ungeheure Chance. Ich habe mein Maß an Zutrauen selbst in der Hand und bin nicht abhängig von den Umständen in der (Außen-) Welt. Ich kann versuchen, mein Zutrauen selbst zu mehren, vielleicht nicht von heute auf morgen, aber Schritt für Schritt, behutsam und konsequent, von innen heraus. Und wenn ich mein Zutrauen so gestärkt habe, dann kann ich vielleicht anfangen beizutragen, dass die Welt sich doch noch ändert.

Zutrauen – weil ich das will.

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